Sponsoring im Wassersport

Philipp Hympendahl - Global Solo Challenge

Mein Urgroßvater war Kapitän zur See, mein Vater hat die Welt umsegelt und mit der „Lapita-Voyage" eine große seglerische Expedition vollendet. Leider ist er zu früh gegangen, aber er ist im Meer zuhause. Genetisch auf diese Weise getauft bin ich schon als Kind gesegelt. Es dauerte aber, bis ich wieder an Bord kletterte. Ich musste erst, wie wir alle, in meiner eigenen Biografie auf den Moment warten, wo das Segeln mir wieder möglich wurde, finanziell, zeitlich und in meiner Lebensführung. Radfahren war lange Zeit mein persönliches Methadonprogramm und hat als Ersatzdroge auch sehr gut funktioniert, vor allem auf der Langstrecke. Dort bildete die abenteuerliche Reise „Cape to Cape" mit Jonas Deichmann dem Höhepunkt. Ebenso meine Teilnahme an dem legendären Langstreckenrennen Paris-Brest-Paris im Jahr 2015 hat mich nachhaltig geprägt. Bei diesen Abenteuern habe ich auch als Segler wertvolle Dinge gelernt.

Dazu gehört vor allem die Begeisterung für die Natur. Es sind diese unvergesslichen Momente jener Herausforderungen, wo ich körperliche Erschöpfung und Müdigkeit im Zaum halten musste. Immer überwindet man in diesen Phasen mit der mentalen Einstellung die Schwäche, ist ausgerichtet auf ein größeres Ziel. Meine Zähigkeit, Ausdauer und mein Durchhaltevermögen habe ich auf dem Rad geschult und viel Disziplin gewonnen, die mir auch bei meinen seglerischen Aufgaben hilft. Auf dem Boot gibt es viele schwierige Situationen. Sie durchzustehen, und nicht etwa das Vorhaben abzubrechen, das habe ich gelernt.

Ein Rennen gegen den Wind, alleine nonstop um die Welt.

Der Abenteurer und Segler des Düsseldorfer Yacht Clubs Philipp Hympendahl möchte sich als bisher einziger Deutscher unter den 30 Nationen einreihen, die an der Global Solo Challenge teilnehmen. Eine nonstop, Einhand-Regatta um die Welt, in östlicher Richtung, vorbei an den drei großen Kaps, Kap der guten Hoffnung, Kap Leeuwin, Kap Hoorn.

Start ist September 2023 in A Coruña in Nordspanien, dort endet das Rennen auch. Die Global Solo Challenge reiht sich ein zwischen die bereits etablierten Regatten Golden Globe Race, wo auf alten Langkielern gesegelt wird und der Vendée Globe, das Hightech-Rennen, das in Deutschland durch Boris Herrmann bekannt geworden ist. Das besondere an der GSC ist, dass auf verschiedenen Bootsklassen gestartet werden kann, auch mit kleinerem Budget. Die schnelleren Boote starten so viel später, dass ein fairer Wettkampf entstehen soll und am Ende das erste Boot in A Coruña auch die Regatta gewinnt. Der umweltfreundliche Gedanke dahinter ist, dass eher ältere Boote präpariert werden sollen, anstatt neue zu bauen. Einsamkeit, Kälte und Stürme im Südpolarmeer sind die größten Herausforderungen.

Philipp Hympendahl hat seine Ausdauer als Langstreckenradfahrer unter Beweis gestellt, 2019 ist er mit dem Extremsportler Jonas Deichmann zu "Cape to Cape" aufgebrochen, ein Weltrekord mit dem Rad vom Nordkap nach Kapstadt. Als Segler hat er sich in den letzten Jahren immer größeren Herausforderungen gestellt. Als Teilnehmer an der Lapita Expedition, gemeinsam mit seinem Vater Klaus Hympendahl, hat er bereits 2008 einen Sturm von 50 Knoten Wind auf einem Wharram Katamaran im Pazifik überstanden. Im Winter 2021segelte er alleine um Dänemark und gerade kommt er von einer längeren Nordseeumrundung zurück.

Seine Reisen dokumentiert der Fotograf und Filmemacher auf einem eigenen YouTube Kanal. Die "Yacht", Deutschlands größtes Segelmagazin veröffentlicht regelmäßig mehrseitige Reportagen über seine Reisen.

Wer das Projekt unterstützen möchte, findet hier auf der Homepage verschiedene Möglichkeiten und Links: Wir bieten eine ressourcenschonende Kampagne, die sich herausfordernd mit den Themen Abenteuer, Teamgeist, Umwelt und Technik auseinandersetzt. Im Kern werden es vier Geschichten sein, die wir über die nächsten 19 Monate über diverse Kanäle erzählen werden: Das Team, das Boot, das Rennen, das Hilfsprojekt.

Ein Traum - Ein Team - Ein Rennen

Um das ehrgeizige Ziel umzusetzen, kann Philipp Hympendahl auf ein ständig wachsendes Team von ehrenamtlichen, hoch motivierten Helfern zurück greifen. Jeder einzelne steuert im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten etwas zum Gelingen des Projektes bei. Der Kauf des Bootes ist fast abgeschlossen, die Zeit drängt. Über den Winter wird das Boot umgebaut und ausgerüstet. Parallel gibt es viele weitere Aufgaben die erledigt werden müssen, unter anderem werben wir für eine Charity, die Gelder für Wasserprojekte in Afrika sammelt. Philipp Hympendahl, der den Mut und die Entschlossenheit aufbringt um alles ihm mögliche beizusteuern, appelliert an alle segelbegeisterten Freunde, Firmen, Helfer, Unterstützer die Lust haben an diesem Projekt mitzuwirken.

Wir freuen uns über jede Unterstützung vor allem bei der Finanzierung und Sponsorensuche. Unterstützer können das Projekt über die nächsten Monate hautnah verfolgen und bekommen aktuelle Informationen, Videos und Fotos.

Eine einhand Regatta ist keine One-Man-Show sondern eine Teamleistung. Wir sind bereits ein starkes Team, das ständig wächst, brauchen aber noch weitere Hilfe bei diesem ehrgeizigen Projekt.